Onlinekurs mit Pinterest verkaufen: So gewinnst du planbar Kundinnen

Du hast einen richtig guten Onlinekurs erstellt. Deine Inhalte stehen, deine Salespage ist online und du weißt, dass dein Angebot deiner Zielgruppe wirklich weiterhelfen kann.
Und dann kommt die entscheidende Frage:
Wie finden eigentlich regelmäßig neue Menschen meinen Onlinekurs?
Viele Online-Unternehmerinnen setzen dafür hauptsächlich auf Instagram. Sie erstellen Reels, posten Storys, teilen ihr Angebot und versuchen, möglichst regelmäßig sichtbar zu sein.
Das kann funktionieren.
Aber was passiert, wenn du ein paar Tage nichts postest? Wenn du Urlaub machst, dein Kind krank ist oder du schlicht keine Lust hast, jeden Tag neuen Content zu produzieren?
Genau hier kann Pinterest spannend werden.
Denn Pinterest funktioniert anders als klassische Social-Media-Plattformen. Menschen öffnen Pinterest nicht nur, um sich unterhalten zu lassen. Sie suchen nach Ideen, Lösungen und konkreten nächsten Schritten.
Und genau deshalb kannst du Pinterest nutzen, um deinen Onlinekurs langfristig sichtbar zu machen und potenzielle Kundinnen in deinen Verkaufsfunnel zu bringen.

Kann man einen Onlinekurs über Pinterest verkaufen?
Ja – aber Pinterest übernimmt nicht plötzlich deine komplette Verkaufsarbeit.
Pinterest bringt die richtigen Menschen zu deinem Angebot.
Stell dir vor, du verkaufst einen Onlinekurs zum Thema Beikost. Eine Mutter sucht auf Pinterest nach:
„Beikost starten“
„Beikost Plan Baby“
„Beikost ohne Stress“
„Baby erstes Essen“
Sie hat in diesem Moment bereits ein konkretes Problem oder Bedürfnis.
Und genau hier liegt der große Unterschied zu vielen Social-Media-Kontakten:
Du musst ihr das Thema nicht erst schmackhaft machen. Sie sucht bereits danach.
Dein Pin kann sie anschließend zu einem Blogartikel, einem kostenlosen Freebie, einem Webinar oder – bei passenden Angeboten – direkt auf deine Salespage führen.
Pinterest wird damit nicht zu deinem Verkäufer, sondern zu einem Einstiegspunkt in deinen Verkaufsfunnel.

Warum Pinterest für Onlinekurse so interessant ist
Wenn du einen Onlinekurs verkaufst, brauchst du nicht einfach möglichst viel Reichweite.
Du brauchst die richtigen Menschen auf den richtigen Seiten deiner Website.
Genau darauf ist meine Pinterest-Strategie ausgerichtet.
Ich möchte nicht, dass ein Pin einfach nur 100.000 Impressionen bekommt und hübsch in den Statistiken aussieht.
Ich möchte, dass aus Pinterest-Sichtbarkeit:
Klicks → Leads → Kundinnen → Verkäufe
werden.
Und dafür ist vor allem die Suchintention entscheidend.
Jemand, der nach einer konkreten Lösung für sein Problem sucht, befindet sich an einem völlig anderen Punkt der Customer Journey als jemand, der zufällig beim Scrollen über deinen Content stolpert.
Die 3 Wege, wie du deinen Onlinekurs mit Pinterest verkaufen kannst
Es gibt nicht den einen Pinterest-Funnel, der für jedes digitale Produkt funktioniert.
Ich arbeite grundsätzlich mit drei unterschiedlichen Wegen.
Weg 1: Pinterest → Salespage → Onlinekurs
Das ist der kürzeste Weg.
Eine Nutzerin sieht deinen Pin, klickt darauf und landet direkt auf deiner Verkaufsseite.
Das kann besonders gut bei kleineren, leicht verständlichen digitalen Produkten funktionieren, bei denen keine lange Vertrauensphase notwendig ist.
Bei einem hochpreisigen Onlinekurs würde ich diesen Weg dagegen nicht automatisch wählen.
Je größer das Investment und je erklärungsbedürftiger dein Angebot, desto mehr Vertrauen braucht deine potenzielle Kundin normalerweise vor dem Kauf.
Weg 2: Pinterest → Blogartikel → Leadmagnet→ E-Mail → Onlinekurs
Dieser Weg eignet sich hervorragend, wenn deine Zielgruppe zunächst Informationen zu einem bestimmten Problem sucht.
Nehmen wir wieder den Beikost-Kurs.
Du könntest einen ausführlichen Blogartikel schreiben:
„Beikost starten: Die 7 häufigsten Fehler beim Beikoststart“
Über Pinterest gelangen Mütter genau zu diesem Artikel.
Dort hilfst du ihnen bereits bei ihrem Problem und kannst anschließend auf deinen weiterführenden Onlinekurs verweisen.
Der große Vorteil:
Dein Blogartikel kann über Pinterest langfristig neue Besucherinnen bekommen – und gleichzeitig auch über Google oder andere Suchsysteme gefunden werden.
Weg 3: Pinterest → Leadmagnet → E-Mail → Onlinekurs
Das ist einer meiner liebsten Wege für höherpreisige digitale Produkte.
Denn nicht jede Person, die heute nach ihrem Problem sucht, ist heute schon bereit, mehrere hundert oder tausend Euro für einen Onlinekurs auszugeben.
Vielleicht interessiert sie sich aber für dein:
kostenloses Webinar
E-Book
Audio-Training
Quiz
Checkliste
Mini-Training
Sie trägt sich ein und wird dadurch zum Lead.
Ab diesem Moment bist du nicht mehr darauf angewiesen, dass sie zufällig wieder einen deiner Pins sieht.
Du kannst über deinen Newsletter Vertrauen aufbauen, ihr weiterhelfen und sie anschließend zu deinem passenden Angebot führen.

0€ Webinar: Verkaufe dein digitales Produkt mit Pinterest
Du hast bereits einen Onlinekurs, ein E-Book oder eine andere digitale Dienstleistung und möchtest Pinterest nicht nur für Reichweite nutzen?
Dann zeige ich dir in meinem kostenlosen Webinar, wie du dein digitales Angebot konstant über Pinterest verkaufst – statt dich ausschließlich auf Instagram und täglichen Content zu verlassen.
Du erfährst unter anderem:
wie Pinterest für digitale Produkte funktioniert
warum Suchintention wichtiger ist als Follower
welche Verkaufswege du nutzen kannst
wie aus Pins Klicks, Leads und Verkäufe entstehen
wie du Pinterest mit wenigen Stunden im Monat strategisch nutzen kannst
Brauche ich einen Blog, um meinen Onlinekurs über Pinterest zu verkaufen?
Nein.
Das ist einer der Pinterest-Mythen, die sich ziemlich hartnäckig halten.
Du brauchst nicht zwingend einen Blog, um Pinterest für dein Online-Business zu nutzen.
Du kannst beispielsweise auf eine:
Salespage, Landingpage, Webinar-Anmeldung oder Freebie-Seite verlinken.
Ein Blog kann allerdings strategisch sehr wertvoll sein.
Vor allem dann, wenn deine Zielgruppe viele konkrete Fragen rund um dein Thema stellt.
Ein guter Blogartikel gibt dir die Möglichkeit, genau diese Suchanfragen aufzugreifen, Vertrauen aufzubauen und anschließend in deinen Funnel weiterzuleiten.
Die wichtigere Frage lautet deshalb nicht:
„Brauche ich einen Blog für Pinterest?“
Sondern:
„Welche Inhalte braucht meine Kundin auf ihrem Weg vom ersten Suchimpuls bis zum Kauf?“

Welche Pins solltest du für deinen Onlinekurs erstellen?
Bitte erstelle nicht einfach 20 Pins mit:
„Kaufe jetzt meinen Onlinekurs!“
Versetze dich stattdessen in deine Wunschkundin.
Was gibt sie bei Pinterest ein, bevor sie überhaupt weiß, dass dein Onlinekurs ihre Lösung sein könnte?
Eine Stillberaterin könnte beispielsweise nicht nur Pins für ihren „Abstillkurs“ erstellen, sondern Themen aufgreifen wie:
„Nachts abstillen“
„Abstillen ohne Tränen“
„Kleinkind abstillen“
„Sanft abstillen“
„Abstillen Tipps“
Damit erreichst du deine potenzielle Kundin bereits bei ihrem Problem.
Und anschließend kannst du sie strategisch zu deiner Lösung führen.
Pinterest SEO: Deine Wunschkundin muss deine Pins finden können
Schöne Pins allein reichen nicht.
Pinterest muss verstehen, worum es in deinem Content geht.
Deshalb spielen Keywords eine wichtige Rolle.
Deine relevanten Suchbegriffe sollten sinnvoll an verschiedenen Stellen deines Pinterest-Auftritts vorkommen – beispielsweise in deinem Profil, deinen Pinnwänden sowie deinen Pin-Titeln und Beschreibungen.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Keywords irgendwo hineinzupacken.
Es geht darum, Pinterest ein möglichst klares Signal zu geben:
Für welches Thema ist dieser Inhalt relevant – und welcher Nutzerin könnte er helfen?
Je klarer deine Positionierung und deine Themenstruktur sind, desto leichter kann Pinterest deinen Content einordnen.
Wie lange dauert es, bis Pinterest deinen Onlinekurs verkauft?
Pinterest ist keine Strategie, bei der du heute fünf Pins veröffentlichst und morgen automatisch zehn Kursverkäufe bekommst.
Das wäre zwar schön – ist aber nicht der Sinn einer nachhaltigen Pinterest-Strategie.
Pinterest braucht Zeit, um deine Inhalte einzuordnen und auszuspielen.
Dafür haben Pins einen entscheidenden Vorteil:
Dein Content kann wesentlich länger für dich arbeiten.
Ein Instagram-Post lebt häufig stark von der unmittelbaren Veröffentlichung. Pinterest-Content ist dagegen suchorientiert und kann auch später noch entdeckt werden.
Genau deshalb sehe ich Pinterest als langfristigen Marketingkanal.
Du baust dir Stück für Stück ein System aus relevanten Keywords, Pins, Landingpages, Blogartikeln und Funnels auf, das immer wieder neue Menschen in dein Business bringen kann.
Wie viele Follower brauchst du, um einen Onlinekurs über Pinterest zu verkaufen?
Diese Frage liebe ich.
Denn die Antwort lautet:
Du brauchst nicht erst tausende Pinterest-Follower.
Pinterest funktioniert wesentlich stärker über Interessen, Suchanfragen und die Relevanz deiner Inhalte.
Eine Nutzerin muss dir also nicht bereits folgen, damit sie deinen Pin entdecken kann.
Und genau das macht Pinterest für kleinere Online-Businesses so interessant.
Du musst nicht jahrelang eine riesige Community aufbauen, bevor deine Inhalte überhaupt von neuen Menschen gefunden werden können.

Welche Onlinekurse funktionieren auf Pinterest?
Besonders interessant sind Themen, nach denen Menschen aktiv suchen oder für die sie Inspiration und Lösungen recherchieren.
Dazu können beispielsweise gehören:
Gesundheit und Wohlbefinden, Familie und Baby, Ernährung, Fitness, Yoga, Persönlichkeitsentwicklung, DIY und Nähen, Business, Marketing, Reisen oder Organisation.
Aber ich würde die Frage nicht nur anhand einer vermeintlich „guten Pinterest-Nische“ beantworten.
Entscheidender ist:
Sucht deine Zielgruppe nach Lösungen rund um dein Thema?
Wenn ja, können wir genau diese Suchintention strategisch nutzen.
Auch interessant für dich: Profitable Pinterest Nischen- diese 33 sind besonders erfolgreich
Der größte Fehler beim Verkaufen über Pinterest
Einer der häufigsten Fehler ist für mich:
Pinterest nur als Reichweitenplattform zu betrachten.
Dann werden Pins erstellt, Impressionen gefeiert und monatliche Aufrufe beobachtet.
Aber niemand fragt:
Was passiert eigentlich nach dem Klick?
Pinterest sollte nicht isoliert von deinem restlichen Business betrachtet werden.
Dein Pin ist nur der Anfang.
Danach brauchen wir einen sinnvollen Weg:
Pin → Klick → relevanter Content → Lead → Vertrauen → Angebot → Verkauf
Deshalb spreche ich lieber von einem Pinterest Sales System als einfach nur von „mehr Pinterest-Reichweite“.

Onlinekurs mit Pinterest verkaufen: Mein Fazit
Wenn du deinen Onlinekurs langfristig verkaufen möchtest, brauchst du einen verlässlichen Weg, über den immer wieder neue potenzielle Kundinnen auf dein Angebot aufmerksam werden.
Pinterest kann genau dafür ein spannender Marketingkanal sein.
Nicht, weil Pinterest deinen Onlinekurs automatisch verkauft.
Sondern weil du dort Menschen erreichen kannst, die bereits nach Themen, Problemen und Lösungen suchen, die zu deinem Angebot passen.
Du musst also nicht jeden Tag versuchen, Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Du kannst Content erstellen, der dann gefunden wird, wenn deine Wunschkundin danach sucht.
Und genau daraus kann langfristig ein System entstehen:
gefunden werden → Klicks erhalten → Leads gewinnen → Vertrauen aufbauen → Onlinekurs verkaufen.
Möchtest du deinen eigenen Pinterest-Verkaufsweg aufbauen?
In meinem 0€ Webinar „Verkaufe dein digitales Produkt mit Pinterest statt (nur) über Instagram“ zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Pinterest strategisch für dein digitales Angebot nutzen kannst.
Nicht für hübsche monatliche Aufrufe.
Sondern für Klicks, Leads und Verkäufe.




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